In diesem 2,5 Tageskurs in Ankara werden alle praktischen+theoretischen Inhalte gelehrt. Der Kurs ist in deutscher und türkischer Sprache.

Curriculum Kurs Sympathikus-Therapie Ankara

Dauer: 2,5 Tage

  1. Kurstag 9:30-18:00 Uhr

Hauptanliegen des ersten Tages: 

Theorie: Die versteckte Mechanik hinter der Chronizität lokaler Erkrankungen, das Modell der vertebro-vegetativen Kopplung von Dr. Heesch

Praxis: Blockierungen lösen an der BWS, Technik AKUPERM  

9.30-13:00 Uhr

Theorie: 

  Allgemeines zum Vegetativum

  • Der „Patient Sympathikus“, Blick auf lokale chronische Erkrankungen

Praxis:

Frage: „Wie würden Sie einen Patienten mit einem chronischen Schulter -Arm-Syndrom behandeln?“

Praktisches Behandlungsbeispiel/Behandlungsablauf an einem Schulter-Arm-Patienten

Theorie weiter:

  nicht systemische, sondern lokale Sympathikus-Irritation

  • Die Entstehung des Modells der vertebro-vegetativen Kopplung nach Heesch
  • Beispiele von sympathogenen Erkrankungen (verschiedener medizinischer Bereiche)

Praxis:

  • Auffinden von Rotationsblockaden an der BWS 
  • Umgang mit dem Drucktaster (Diagnostik-Stift)
  • Mobilisationstechnik an der Brustwirbelsäule 

Theorie weiter:

  Manualtherapie in Verbindung mit Akupunktur (AKUPERM)

  • Möglichkeiten der Punktsuche (manuell und mit Punktsucher)

13:00-14:00 Mittagspause

14:00-15:30 Uhr

Praxis:

  • Auffinden von Tenderpunkten auf der Rippe von blockierten Brustwirbeln
  • AKUPERM: Setzen kleiner Kugelpflaster an Tenderpunkte 

Theorie:

  Der Grenzstrang und die Rippe (Modell vertebro-vegetative Kopplung=MvvK)

  • Der Sympathius als Generalist des Körpers: 
  • Der Parasympathikus (unser „Regenerationsnerv“) kommt nicht überall im Körper vor!
  • Wie klappt die Regeneration in den Bereichen des Körpers, wo der Parasympathikus nicht vorkommt?
  • Folgen der lokalen Sympathikus-Irritation: Dysregulation, Dystrophie
  • Warum das somatische Nervensystem nicht die Ursache lokaler chronischer Erkrankungen sein kann
  • Welche Bereiche der Wirbelsäule können nach dem MvvK den Grenzstrang irritieren?

15:30-18:00 Uhr

Theorie:

  • Schrittweise Abfolge einer sympathognen Erkrankung 
  • Enthesopahien ( M. Supraspinatus, M. Biceps brachii, Muskelansätze am Ellenbogen)

    Muskeln, die Engstellen passieren müssen

  • M. Sudeck/CRPS und der Begriff „Minor-Sudeck“
  • Zweitschlagphänomen

Praxis:

– Behandlung chronisch lokaler Erkrankungen an Unterarm und Hand über die

   Mobilisationstechniken am cervicothorakalen Übergang

  • modifizierter Nelson-Griff
  • Übungen dazu für Patienten
  • Mögliche Hilfsmittel zeigen (Bilder)

2. Kurstag 9:00-17:00 Uhr

Hauptanliegen des zweiten Kurstages:

-sympathogene Organstörungen kennenlernen

-die Weichteiltechnik Mikropressur 

-Behandlung des ISG (für die Behandlung lokaler chronischer Störungen der unteren    

 Extremitäten)

9:00 -10:30 Uhr

Theorie: 

-Durchblutungsregelung Sympathikus über Alpha und Beta-Rezeptoren

-Reizleitungsstörung innerer Organe

10:30-11:30 Uhr

Theorie/Praxis: 

Kennenlernen der Technik Mikropressur und ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten

am ganzen Körper  

11:30-11:00 Pause

11:00-13:00 Uhr

Theorie:

  • chronische lokale Erkrankungen der unteren Extremitäten, Beispiele aus der Praxis
  • Gelenkmechanik ISG kurz erklärt
  • Wichtige knöcherne Referenzpunkte

Praxis:

Teil 1 ISG

Behandlung der ISG mit Mikropressur und AKUPERM

  • Wichtige Referenzpunkte finden
  • Umgang mit dem Drucktaster

13:00-14:00 Uhr Mittagspause

14:00-15:00 Uhr

Praxis:

Teil 2 ISG:

-ISG mit Mikropressur und Akuperm behandeln

– genaue Zuordnung von Tenderpunkten und Syndromen 

15:00 -15:45 Uhr

Theorie:

Fragenkatalog lesen, für sich selbst beantworten

Kaffepause

16:00-17:00 Uhr

Fragenkatalog gemeinsam durchgehen

3. Kurstag 9:00-13:00 Uhr

Hauptanliegen des letzten Kurstages:

  • Vegetative Neurologie
  • Afferente Fasern im Grenzstrang
  • Blaschko-Linien
  • Die Gürtelrose als Bestätigung des MvvK
  • Sichtweise autonomer Schmerzkrankheit unter dem Verständnis der Sympathikus-Therapie 
  • Das Krankheitsschwellenmodell (Sympathikus als alleinige Ursache oder nur Co-Faktor bei Krankheitsentstehung)

9:00-10:30 Uhr

Theorie:

– vegetative Neurologie

  • das Krankheitsschwellenmodell am Beispiel der Migräne
  • Mögliche chronische Erkrankungen im Kopf und Gesichtsbereich

10:30-11:00 Pause

11:00-13:00 Uhr

Theorie:

Besonderheiten des Kopfgelenkes kurz dargestellt (Mechanik C0/C1)

HWS mit untersuchen

Referenzpunkte am Kopfgelenk für Tastbefund

Praxis:

Mobilisation und AKUPERM am Kopfgelenk

Abschließend Fragen klären