Diese Website enthält drei zwischen 2011 und 2012 erschienene Artikel, in denen die Basis der Sympathikus-Therapie erklärt wird. Weiterhin wird das nur bei amazon erhältliche Buch „Sympathikustherapie – Die Wirbelsäule im Zentrum der Medizin“ in Auszügen dargestellt. Hinweise auf diesbezügliche praktische Seminare und Hospitationen sind auf der Seite „sympathofit.de“ zu finden.

Zusammenfassung des Buches:

Andere manualtherapeutische Erklärungen zur Einwirkung von Wirbelblockierungen auf periphere Organe hypothetisieren kybernetische Modelle. Hier wird die Weiterleitung durch Blockierungen der kleinen Wirbelgelenke erzeugter propriozeptiver Reize auf das Zentralnervensystem postuliert. Diese werden in sympathischen Kernen im Stammhirn umgeschaltet. Von hier aus erfolgen dann komplexe pathogene Auswirkungen auf die Peripherie. Es wird vermutet, dass auch vice versa über diese Bahnen eine Beeinflussung der Wirbelgelenke im Sinne einer Blockierung erfolgen kann.


Die Sympathikus-Therapie beruht auf dem Modell der vertebro-vegetativen Koppelung (MvvK). Dieses verlagert den primär ursächlichen pathogenen Mechanismus von den kleinen Wirbelgelenken weiter nach ventral zu den Rippenköpfen. Diese werden bei der isolierten Rotation eines Brustwirbels nach ventral gedrängt. Direkt vor den Rippenköpfen liegt der Grenzstrang, der durch diese direkte Nachbarschaft seinen Namen bekommen hat. Das MvvK postuliert nun analog eines Bandscheibenprolapses eine Bedrängung des Sympathikus im Grenzstrang durch einen Rippenkopf. Der Sympathikus erkrankt durch diese mechanische Beeinflussung im Sinne einer Neuropathie. Die Folgen können je nach Funktion des gestörten Sympathikus in der von ihm ergotroph versorgten Region sehr unterschiedlich und komplex sein.


Im Gegensatz zu anderen Modellen nutzten wir bei der Sympathikus-Therapie nicht den Sympathikus über Rückkopplungsmechanismen. Wir hingegen therapieren direkt den Sympathikus, denn er selber ist erkrankt. Erkrankt durch eine mechanische Bedrängung. Seine Heilung erfolgt durch eine manualtherapeutische Reposition des die Bedrängung verursachenden Rippenkopfs.


Die Folgen einer dauerhaften ergothrophen Situation in der vom irritierten Sympathikus versorgten Region sind vielfältig. Wir haben die Vermutung, eine Antwort gefunden zu haben auf die Frage, warum manche Verletzungen chronifizieren und andere nicht:die durch eine Wirbelblockierug ausgelöste dauerhafte Irritation des ergotrophen Sympathikus führt zu einer trophischen Störung im Versorgungsgebiet und verhindert dadurch die übliche Regeneration.

Dieser Mechanismus wirkt auch bei der Entstehung vieler anderer regional begrenzter chronischer Erkrankungen. Das belegen die vielen im Buch aufgeführten Fallbeispiele. Weiterhin können so auch Dauerschmerzen erklärt und erfolgreich therapiert werden. (Ausnahme Tumor- und die äußerst seltenen neuropathogene Schmerzen).


Wesentlich für die Vermutung einer vertebralen Genese einer peripheren Erkrankung sind die Kriterien regional begrenzt und Verschlechterung in Ruhe. Letzteres Kriterium wird im oben angegebenen Buch ausführlich erläutert.

Die dort dargestellten Erkrankungen sind allein mit zwei sanften Techniken der Reflextherapie (MIKROPRESSUR, AKUPERM (siehe www.mikropressur.de) und den Manualtherapiemethoden „Dorntherapie“ und „Manufit“ behandelt worden. In Ausnahmefällen kam noch eine Störfeldtherapie zur Anwendung.

Für das Verständnis des Mechanismus, der die Sympathikusirritation auslöst, ist die Betrachtung zweier unter YouTube.de zu findenden Videos (sympathikustherapie –rippenbewegungen von hinten und sympathikustherapie –rippenbewegungen von seitlich) sehr wesentlich.

Hinweise auf die praktische Vermittlung in Seminaren und Hospitationen erfahren sie unter www.sympathofit.de

Buchauszüge hier zum Download -1- und -2-


Weitere Artikel

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Manualtherapeutische Behandlung von Zoster
und Post Zoster Neuralgie

 

Mechanisch bedingte Grenzstrangirritation
Ursache und Kofaktor vieler Erkrankungen


 


Dr. med. Dieter Heesch

Arzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren

Falkenring 1, 21521 Dassendorf

Fax: 04104 / 97973 | E-Mail: heesch@mikropressur.de | www.mikropressur.de |www.sympathofit.de